Ärzteblatt berichtet über Eingruppierung von Oberärzten nach dem TV-Ä

Das Deutsche Ärzteblatt hat in der aktuellen Ausgabe die nach In-Kraft-Treten des Tarifvertrag für Uniklinikärzte (TV-Ä) sowie des Tarifvertrag für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern (TV-Ärzte/ VKA) streitige Eingruppierung vieler Oberärzte / Funktionsoberärzte zusammenfassend dargestellt.
Dabei wird insbesondere auf die Hauptproblematik hingewiesen, wonach die zur Eingruppierung als Oberarzt einer Uniklinik notwendige Übertragung der Verantwortung für einen Teil- oder Funktionsbereich auch ohne ausdrückliche Regelung im Arbeitsvertrag schlüssig (konkludent) erfolgen kann.
Ärgerlich und frustrierend für die betroffenen Ärzte ist nur, dass sie sich gegen die „fehlerhaften Anwendung der Tarifverträge und der Ignoranz klarer tariflicher Regelungen“ nur mühsam wehren können, indem Indizien für die Funktionsübernahme nachgewiesen werden.

Die betroffenen Ärzte müssen angesichts einer sechsmonatigen Ausschlussfrist für die Geltendmachung von Ansprüchen aus dem Anstellungsverhältnis selbst tätig werden. „Musterverfahren“ wird es kaum geben, da sich die einzelnen Sachverhalte, also Art und zeitlicher sowie sachlicher Umfang der übertragenen Verantwortung erheblich voneinander unterscheiden können.

Link: Deutsches Ärzteblatt