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	<title>Kommentare zu: Arzthaftung: Mangelnde Hygiene in der Praxis kann teuer werden &#8211; BGH Urt. v. 20.03.2007 Az. VI ZR 158/06</title>
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	<description>Blog der Rechtsanwälte Balan  Stockmann  &#38;  Partner (Jena) zum Arztrecht und Medizinrecht</description>
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		<title>Von: Hygieneonkel</title>
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		<dc:creator>Hygieneonkel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 14:24:03 +0000</pubDate>
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		<description>Jeder, der mit offenen Augen durch Einrichtungen des Gesundheitswesens läuft, weiß, dass das kein Einzelfall ist!
Dass es aber nur selten zu Anklagen kommt, liegt hauptsächlich daran, dass...

1. Nicht jeder Hygienefehler sichtbare Folgen hat
2. Nicht jede Fehlerauswirkung von dem betroffenen Patienten auch als solcher gesehen wird (könnte ja sein, dass man selbst dran schuld ist)
3. Nicht jeder Patient, dem klar ist, dass es ein Ärztefehler sein könnte/muss, auch den Mut hat, dies laut kund zu tun
4. Viele Patienten derart unter Druck gesetzt werden, wenn sie ihre Ärzte darauf ansprechen, dass sie rasch klein beigeben
5. spätestens auf der Ebene der übergeordneten Ärzteunterstützer das Ende der (Raklamations-)Fahnenstange erreicht ist.

Solange unser Kontrollsystem derart unzuverlässig ist, wird sich an der Gesamtsituation keine signifikante Verbesserung herbeiführen lassen. Haben wir nicht von diversen Fleischskandalen gelernt, wie sinnvoll solche bezirksamtgesteuerten Kontrollen sind? 
Die Gesundheitsämter und/oder Bezirksregierungen sind rein logistisch überhaupt nicht in der Lage, wirkungsvoll zu kontrollieren. Es fehlt an allen Ecken und Enden an ausgebildetem Personal. Wer auch nur ein einziges Mal eine Hygienekontrolle der amerikanischen Gesundheitsbehörde miterlebt hat, weiß, woran es hierzulande mangelt.

Wer nun denkt, ich übertreibe, besuche doch einmal die diversen Internetforen und lese dort die Beiträge zur Hygiene in Arztpraxen und Krankenhäusern. Da stehen jedem Normalbürger die Haare zu Berge und man betet zum Herrgott, dass man nie Patient eines solchen Etablissements sein möge...

Liebe Patienten, es ist oft schlimmer, als Ihr ahnt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder, der mit offenen Augen durch Einrichtungen des Gesundheitswesens läuft, weiß, dass das kein Einzelfall ist!<br />
Dass es aber nur selten zu Anklagen kommt, liegt hauptsächlich daran, dass&#8230;</p>
<p>1. Nicht jeder Hygienefehler sichtbare Folgen hat<br />
2. Nicht jede Fehlerauswirkung von dem betroffenen Patienten auch als solcher gesehen wird (könnte ja sein, dass man selbst dran schuld ist)<br />
3. Nicht jeder Patient, dem klar ist, dass es ein Ärztefehler sein könnte/muss, auch den Mut hat, dies laut kund zu tun<br />
4. Viele Patienten derart unter Druck gesetzt werden, wenn sie ihre Ärzte darauf ansprechen, dass sie rasch klein beigeben<br />
5. spätestens auf der Ebene der übergeordneten Ärzteunterstützer das Ende der (Raklamations-)Fahnenstange erreicht ist.</p>
<p>Solange unser Kontrollsystem derart unzuverlässig ist, wird sich an der Gesamtsituation keine signifikante Verbesserung herbeiführen lassen. Haben wir nicht von diversen Fleischskandalen gelernt, wie sinnvoll solche bezirksamtgesteuerten Kontrollen sind?<br />
Die Gesundheitsämter und/oder Bezirksregierungen sind rein logistisch überhaupt nicht in der Lage, wirkungsvoll zu kontrollieren. Es fehlt an allen Ecken und Enden an ausgebildetem Personal. Wer auch nur ein einziges Mal eine Hygienekontrolle der amerikanischen Gesundheitsbehörde miterlebt hat, weiß, woran es hierzulande mangelt.</p>
<p>Wer nun denkt, ich übertreibe, besuche doch einmal die diversen Internetforen und lese dort die Beiträge zur Hygiene in Arztpraxen und Krankenhäusern. Da stehen jedem Normalbürger die Haare zu Berge und man betet zum Herrgott, dass man nie Patient eines solchen Etablissements sein möge&#8230;</p>
<p>Liebe Patienten, es ist oft schlimmer, als Ihr ahnt!</p>
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