Urteil im Bayreuther Methadon-Prozess

Im Prozess gegen einen Bayreuther Arzt (Mediblawg berichtete) ist heute am Landgericht Bayreuth das Urteil verkündet worden. Der 66- jährige Arzt für Psychiatrie erhält wegen der unkontrollierten Abgabe von Methadon an Heroinabhängige eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten und muss 20 000 € Geldstrafe zahlen. …

Quelle und weitere Infos: Kanal 8

3 Responses to “Urteil im Bayreuther Methadon-Prozess”


  • Muss ja ein ganz dummer Psychiater gewesen sein!!!

    Da hat er im Arzneimittelkompendium mehrere 100 legale Drogen (Psychopharmaka) zur Verfügung aber nein, er gibt nicht etwa die Medis ab sondern Methadon. :)

    Die Kinderpsychiater sollte er sich da als Vorbild nehmen…
    Die können sich bei Kindern ganz legal als Dealer etablieren und werden erst noch von den Krankenkassen finanziert. Dazu braucht es nur ein Kind das nicht so konzentriert ist, ein wenig zu oft auf dem Stuhl herumrutscht und noch 2-3 andere “Krankheits-Symptome” aufweist und schon kann er das Kind als hyperaktiv ettiketieren und ihm Methylphenidat auf Kosten der Allgemeinheit verschreiben.
    Willkommen in der Realität.

  • @ religo

    Sorry, aber dumm ist hier nur dein Kommentar (mal abgesehen von diesem Urteil und den Gesetzen, auf denen es beruht).
    Methadon ist auch ein Medikament, leider mit einem nur eingeschränkten Anwendungsbereich, was an menschenverachtenden Gesetzen liegt, die wir korrupten und radikalen Fundamentalisten zu verdanken haben, denen das Wohl von psychisch kranken Menschen meilenweit am Arsch vorbeigeht und denen nur ihr eigenes Bankkonto am Herzen liegt.

  • P.S.: Und bei Methylphenidat ist die Indikation sehr einfach festzustellen. Dieses Medikament gehört nämlich zur Familie der Amphetamine, hat also grundsätzlich eine anregende, stimulierende Wirkung, nur eben nicht bei ADHS-Patienten. Wenn Methylphenidat also beruhigend wirkt, ist die Anwendung allein schon deswegen angezeigt.

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